Bezirksregierung Arnsberg

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Rechtliche Grundlagen des Aufnahmeverfahrens

Die Aufnahme der Personen, die wegen ihrer deutschen Volkszugehörigkeit auch heute noch von den Folgen des Zweiten Weltkrieges und seinen Nachwirkungen betroffen sind, ist im Bundesvertriebenengesetz (BVFG) geregelt.

Aufnahmebewerber müssen vor ihrer Ausreise nach Deutschland vom Herkunftsgebiet aus beim Bundesverwaltungsamt einen Aufnahmeantrag stellen.

Das Bundesverwaltungsamt prüft, ob die gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere die deutsche Volkszugehörigkeit i. S. von § 6 BVFG, erfüllt sind.

Nach Abschluss des Prüfungsverfahrens erteilt das Bundesverwaltungsamt den Aufnahmebescheid.

Dieser berechtigt zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland.

Auch die nichtdeutschen Ehegatten und die Abkömmlinge des Spätaussiedlers können im Wege der Einbeziehung gemeinsam mit dem Spätaussiedler einreisen.

Nach ihrem Eintreffen im Bundesgebiet werden die Spätaussiedler und ihre Familienangehörigen in der Außenstelle Friedland des Bundesverwaltungsamtes registriert und auf die einzelnen Bundesländer verteilt (NRW-Quote: 21,8 %).

In Nordrhein-Westfalen liegt die Zuständigkeit hierfür beim Kompetenzzentrum für Integration, das die Weiterleitung in die Kommunen des Landes koordiniert.


Rechtsgrundlage für die Aufnahme von Spätaussiedlern und ihren Familienangehörigen ist das Neues FensterBundesvertriebenengesetz (BVFG) - Gesetz über die Angelegenheiten der Vertriebenen und Flüchtlinge vom 19.05.1953.

Neues FensterAktuelle Hinweise und Informationen des Bundesverwaltungsamtes zum Aussiedleraufnahmeverfahren


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