Bezirksregierung Arnsberg

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F2. Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung

Durchstarten in Ausbildung und Arbeit

 

 

Förderbaustein 2: Berufsbegleitende Qualifizierung und/oder Sprachförderung

 

Die berufsbegleitende Qualifizierung und Weiterbildung sowie berufsbezogene Sprachförderung über den Arbeitgeber hat das Ziel, die beruflichen und sprachlichen Kompetenzen des Arbeitnehmers in Bezug auf die ausgeübte Tätigkeit zu verbessern. Dieser Förderbaustein soll während der Ausbildung oder einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung genutzt werden.

 

Ziele:

 

Sprachentwicklung fördern

Für die Qualifikation für den Beruf und das Arbeitsleben sind gute Sprachkenntnisse unerlässlich, sie sollen daher auch berufsbegleitend weiter gefördert werden.

 

Qualifizierungen ermöglichen

Durch Qualifizierungen und Weiterbildungen sollen die Kenntnisse und Fertigkeiten der Teilnehmenden berufsbegleitend verbessert werden.

 

Unternehmen unterstützen

Bestehende Arbeitsverhältnisse sollen auch im Sinne der Unternehmen stabilisiert werden

 

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen für eine niedrigschwellige berufsbegleitende Qualifizierung und Weiterbildung sowie berufsbezogene Sprachförderung mit Anmeldung über den Arbeitgeber.

 

Wer sind die Zuwendungsempfangenden?

 Zuwendungsempfangende sind die Kreise und kreisfreie Städte in Nordrhein-Westfalen.

 

Welche Voraussetzungen bestehen für die Förderfähigkeit?

Die Qualifizierung und Weiterbildung sowie Sprachförderung können in einem Betrieb stattfinden oder auch in außerbetrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen, sofern sie beruflich notwendig sind und von anerkannten Bildungsträgern durchgeführt werden. Eine Zulassung der Weiterbildungsmaßnahme nach Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) ist nicht erforderlich. Hingegen sind Anpassungsqualifizierungen, die ganz oder teilweise am Arbeitsplatz stattfinden, nicht förderfähig.

Voraussetzung für eine Förderung ist eine formlose Bestätigung des Arbeitgebers zu der Notwendigkeit der Qualifizierung mit Angaben zur Dauer des Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnisses.

 

Welche Kursträger sind zulässig?

 

  • rechtsfähige Träger der Volkshochschulen und die nach § 14 Weiterbildungsgesetz Nordrhein-Westfalen anerkannten Bildungseinrichtungen,
  • die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannten Integrationskursträger,
  • anerkannte Träger der Jugendhilfe aus dem Bereich der Jugendberufshilfe mit einschlägigen Erfahrungen oder
  • Träger, die über eine Trägeranerkennung oder Maßnahmenanerkennung auf sonstiger gesetzlicher Basis verfügen (Sozialgesetzbuch/Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung, Bildungsurlaubsgesetz).

 

Bis wann kann eine Förderung beantragt werden?

Anträge für die Förderbausteine 1-4 sollen bis 31.01.2020 (Ordnungsfrist) bzw. 31.03.2020 (Ausschlussfrist) gestellt werden.

  

FAQ – Förderbaustein 2:

Die wichtigsten Fragen & Antworten finden Sie auf der Website www.durchstarten.nrw

 

Downloads:

Die Förderrichtlinie, den Förderantrag für die Förderbausteine 1-4 sowie weitere Informationen und Formulare finden Sie hier.

 

                                  

Ansprechpartnerinnen bei der Bezirksregierung Arnsberg:

Lisa Kastner
Telefon: 02931 82-2911
E-Mail:
durchstarten@bezreg-arnsberg.nrw.de

Zuständigkeit:
Regierungsbezirke Detmold, Düsseldorf und Münster

 

Stephanie Willenborg
Telefon 02931 82-2933
E-Mail: durchstarten@bezreg-arnsberg.nrw.de

Zuständigkeit:
Regierungsbezirke Arnsberg und Köln


Eine Übersicht aller Ansprechpartner*innen finden Sie hier.