KOMM-IN stellt vor: Märkischer Kreis
- Strategien für ein gemeinsames Vorgehen im Kreis – mittels einer Steuerungsgruppe und eines Kommunikationskonzeptes
- Planungsarbeit unter verschiedenen Perspektiven – eine Workshopreihe mit Akteuren und „Betroffenen“
- Antworten aus erster Hand: Eine Interviewstudie erlaubt tiefere Einblicke
- Die „zwei Gesichter“ jeder Einbürgerung: Pragmatismus und die Befragung der eigenen Identität
- Erkenntnisse und Konsequenzen – Was folgt für das strategische Vorgehen?
- Persönliche Ansprache durch die kommunalen Spitzen kann Zuwanderer „ins Boot holen“
- Die weitere Workshoparbeit: Entwicklung eines Katalogs von Maßnahmen und Materialien
- Wie geht es weiter? – Vernetztes Agieren dank der „Umsetzungsgruppe Einbürgerung“ – und erste Erfolge!
- Ansprechpartner
Der Märkische Kreis sagt „Ja! zur Einbürgerung“ und möchte auch seine ausländischen Mitbürger dazu bewegen
Viele Zuwanderer – aber eine geringe Einbürgerungsquote!
Etwa 28% der Bevölkerung des Märkischen Kreises weisen einen Migrationshintergrund auf.. Im Landesvergleich ist dies eine für einen Landkreis auffallend hohe Zahl zugewanderter Mitbürger. Dieser Situation wurde Rechnung getragen, indem der Kreis im Jahre 2009 ein umfassendes Integrationskonzept verabschiedete.
Wie auch andernorts zu beobachten, ist aber der Bevölkerungsanteil von Menschen mit nichtdeutscher Staatszugehörigkeit, die ein Interesse an Einbürgerung haben, seit Mitte des letzten Jahrzehnts gesunken. Eine Einbürgerungsquote von zuletzt 1,4% steht sicherlich im Missverhältnis zur großen Zahl von Menschen mit nichtdeutschen Wurzeln im Märkischen Kreis.
Den Verantwortlichen im Kreis war schnell klar, dass eine Verbesserung der Kommunikationslage zum Thema „Einbürgerung“ eine Grundvoraussetzung beim Angehen des Problems war : Bei den für Integration zuständigen Stellen waren nur wenig Kenntnisse über das Einbürgerungsverfahren zu finden, ebenso wie bei Migrantenorganisationen und natürlich den potentiell Einzubürgernden selbst.
Strategien für ein gemeinsames Vorgehen im Kreis – mittels einer Steuerungsgruppe und eines Kommunikationskonzeptes
In Anbetracht einer durch vorangegangene KOMM-IN-Aktivitäten zwar dicht geknüpften Netzwerkinfrastruktur, die aber hinsichtlich der „Einbürgerungs“-Frage noch nicht gut aufgestellt war, wurde im ersten Projektabschnitt eine Steuerungsgruppe gebildet, die sich u.a. aus Mitgliedern der drei Einbürgerungsbehörden auf Kreisebene und in den Städten Iserlohn und Lüdenscheid sowie Akteuren bspw. aus Integrationskursen, Integrationsrat und -beratung rekrutierte. Dabei wurde das als „Beirat“ firmierende Gremium von Anfang an als Keimzelle eines über den Projektzeitraum hinaus agierenden strategischen Instruments konzipiert.
Den Projektanten stellte sich erneut die Frage, wie es zu erklären ist, dass 70% der im Kreis lebenden Ausländerinnen und Ausländer die allgemeinen Voraussetzungen einer Einbürgerung erfüllen, ohne dass eine nennenswerte Zahl von ihnen diese Möglichkeit nutzt. Zunächst einmal konnte nur vermutet werden, dass mangelnde oder falsche Kenntnisse über das Verfahren und seine Konsequenzen die Menschen abhalten.
Um die Defizite sowohl auf Seiten der Integrationsakteure als auch potentiell einbürgerungsfähiger Zuwanderer aufzudecken und zu beseitigen, wurde die Erstellung eines Kommunikationskonzeptes unter dem Titel „Sag ja zur Einbürgerung im Märkischen Kreis“ beschlossen, das konkrete Handlungsansätze für die Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema aufzeigen sollte.
Planungsarbeit unter verschiedenen Perspektiven – eine Workshopreihe mit Akteuren und „Betroffenen“
Eröffnet wurde die konzeptionelle Arbeit im Juni 2010 mit der Durchführung eines Impulsworkshops, der ersten Veranstaltung einer das Projekt gliedernden Workshopreihe. Er setzte sich gut durchmischt zusammen aus professionell mit dem Thema befassten Akteuren aus verschiedenen Behörden und Einrichtungen, vor Kurzem selbst eingebürgerten Kreisbewohnern sowie Menschen, die einerseits selbst als Eingebürgerte oder zumindest als Zugewanderte in Erscheinung traten, andererseits als Mitarbeiter der Einbürgerungsbehörde, der Migrationsberatung oder als Lehrer auch ein berufliches Interesse mitbrachten. Ziel dieses eröffnenden Treffens war eine erste Sichtung von Beweggründen, die Entscheidungen für oder gegen eine Einbürgerung herbeiführen könnten. Aus dem Fundus persönlicher und beruflicher Erfahrungen der Teilnehmer konnten auch bereits eine Reihe von Motivationslagen filtriert werden: So sprächen für eine Einbürgerung insbesondere die Erlangung des Wahlrechts, welches für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Partizipation stehe, die erwartete Verbesserung beruflicher und Arbeitsmarkt-Chancen und damit auch der wirtschaftlichen Lage sowie die Vorstellung, in jedwelchen „bürokratischen“ Angelegenheiten als Deutscher besser behandelt zu werden.
Als gewichtige Contra-Argumente zur Sprache kamen der Verlust der kulturelle Identität stiftenden „eingeborenen“ Staatsangehörigkeit bei Drittstaatlern, die Einschätzung des Verfahrens als kompliziert und zeitaufwendig und die Kostenfrage. Auch die Furcht vor dem –vermeintlichen- Verlust von Rentenansprüchen, Erbe und Eigentum im Herkunftsland spiele mitunter eine Rolle.
Antworten aus erster Hand: Eine Interviewstudie erlaubt tiefere Einblicke
Zeitgleich mit dem die Projektarbeit in Schwung bringenden Impulsworkshop wurde eine Gruppe zugewanderter Kreisbürger interviewt, von denen die meisten, aber eben nicht alle, sich hatten einbürgern lassen, um weitere Aufschlüsse darüber zu erlangen, wie der Einbürgerungsprozess wahrgenommen wird und welche Einstellungen für und wider diesen Schritt relevant sein können. In Einzelinterviews wurde ein Katalog von zwölf Fragen abgearbeitet, der u.a. abhob auf:
- Assoziationen zum Begriff „Einbürgerung“
- Entscheidende Gründe für die Antragstellung
- Wünsche und Hoffnungen hinsichtlich einer Einbürgerungsentscheidung
- Vorteile und Nachteile der Entscheidung für das Alltagsleben bzw. eine Einbürgerung befördernde und hemmende Faktoren
- Das Verhältnis der erworbenen Staatsbürgerschaft und der eigenen kulturell-ethnischen Wurzeln
- Den Zusammenhang von Einbürgerung und „Integration“
- Ideen, was der Kreis konkret unternehmen könnte, um die Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit attraktiver zu machen
Die „zwei Gesichter“ jeder Einbürgerung: Pragmatismus und die Befragung der eigenen Identität
Die Befragungen offenbarten, dass die erste Beschäftigung mit dem Thema in der Regel durch lebenspraktische Erfahrungen motiviert ist: Visaprobleme bei Urlaubsreisen, Beschränkungen bei der Abwicklung von Geldgeschäften, begrenzte politische Teilhabemöglichkeiten, aber auch Erfahrungen mit Diskriminierungen aufgrund der Ausweisung als Nichtdeutscher und Nachteile im Arbeitsleben wurden erörtert.
Bemerkenswert war die Erkenntnis, dass mögliche behördlich-bürokratische Hürden bei der Prozedur des Staatsangehörigkeitswechsels im Märkischen Kreis offenbar nicht als gravierend empfunden werden und keine entscheidende Rolle bei der Entscheidung spielen. Wenn auch der zu bestehende Einbürgerungstest von manchem als zuweilen verletzend erlebt wurde, akzeptierten die Befragten den eigentlichen Sprachtest als notwendig und angemessen. Insgesamt wurde auch die Beratungsarbeit der Behörden gegenüber Auskunftsuchenden als zufriedenstellend gewürdigt.
Dem praktisch-pragmatischen ersten „Anstoß“ zur Reflexion über die Möglichkeit, deutscher Staatsbürger zu werden, steht aber offensichtlich eine stärker existentiell geprägte Entscheidungsphase gegenüber. Großen Raum, so berichteten die Probanden, nähmen nun Fragen ein wie „Wo gehöre ich hin?“, Wo ist mein Lebensmittelpunkt?“, Welcher gesellschaftlichen Gemeinschaft fühle ich mich zugehörig ?“. Nur wenn sich der Einzelne hier nicht als Bewohner einer „ethnischen Diaspora“ wiedererkennt, kann er sich zur Einbürgerung entschließen. Entsprechend wird dem Einbürgerungsakt selbst auch eine starke emotional-idelle „Aufladung“ attestiert. Einbürgerungsfeier und Überreichung der Urkunde werden als besonderer Vertrauensbeweis der aufnehmenden Gesellschaft erlebt und deshalb als berührend empfunden. Die Befragten zeigten sich von diesen Gefühlen durchaus beeindruckt und mitunter auch überrascht. Eine noch intensivere Wirkung entfaltet sich, wenn mit der Einbürgerung , im Falle der Drittstaatler, ein echter Staatsangehörigkeits-Wechsel und damit die Aufgabe der bisherigen Zugehörigkeit verbunden ist.
Erkenntnisse und Konsequenzen – Was folgt für das strategische Vorgehen?
Die doppelte Motivationslage der Einbürgerungswilligen -und -unwilligen- legte für die Projektverantwortlichen bestimmte strategische Schritte nahe. Einerseits sollte die praktische Bedeutung der Annahme deutscher Staatsangehörigkeit , die beim ersten Kontakt mit dem Thema entscheidend ist, durch kommunale Stellen wie insbesondere die Einbürgerungsbehörden, aber auch durch gesellschaftliche Schlüsselpersonen vermittelt werden. Vorschläge beinhalteten entsprechende individuelle Anschreiben der Einbürgerungsbehörde, die umfassend informieren sollen. Daneben sollten Vertrauenspersonen wie der Hodscha, Lehrerinnen und Lehrer oder Sportübungsleiter und die Jugendleiter in Vereinen das Thema vorstellen und ins Gespräch bringen. Von vielleicht noch größerer Relevanz ist indes die Berücksichtigung der emotional besetzten Identitätsfrage. Hier kommt es auf das Engagement und Fingerspitzengefühl der beteiligten Stellen an, die sich gemeinsam um den zukünftigen deutschen Staatsbürger bemühen müssen. Aus den Interviews ging hervor, dass das Einbürgerungsangebot als „Einladung des Staates“ erkennbar sein muss. Hierfür sollen die Behörden und Dienste in gegenseitiger Abstimmung Informationsveranstaltungen organisieren, kompetent, freundlich und individuell orientiert beraten und begleiten und feste Ansprechpartner bereitstellen. Selbstverständlich müssten auch die Ausländerbehörden und Bürgerbüros als Multiplikatoren eingebunden sein.
Persönliche Ansprache durch die kommunalen Spitzen kann Zuwanderer „ins Boot holen“
Ein ganz erheblicher Stellenwert kommt dabei der persönlichen Einladung durch Bürgermeister oder Landrat zu, die als Repräsentanten nicht nur der Gemeinde, sondern auch Vertreter des Staates gesehen werden und die Adressierung der Zielgruppe enorm aufwerten. Ihr Bemühen um den Einzelnen signalisiert, dass es „der Staat wirklich ernst meint“, dass man „tatsächlich willkommen ist“. Im Gegenzug, so berichteten die Befragten, entwickele der neugewonnene Staatsbürger unweigerlich ein gesteigertes Interesse an den lokalen Ereignissen und Einrichtungen, und damit auch noch mehr Bereitschaft, sich zugunsten der Gemeinschaft zu engagieren. Dies kommt den Integrationsbemühungen der Kommunen in ganz besonderer Weise entgegen.
Eine gelungene Ansprache hilft dem Menschen mit Zuwanderungserfahrung letztendlich also für sich selbst zu entscheiden, ob er sich dem bisher „gastgebenden“ Land so weit verbunden fühlt, dass er hier selbst Staatsbürger mit allen Rechten und Pflichten sein kann.
Die weitere Workshoparbeit: Entwicklung eines Katalogs von Maßnahmen und Materialien
Um die das Projekt vorantreibende weitere Arbeit in Planungs- und Auswertungsworkshops zielgerecht vorzubereiten, leitete der Projektbeirat aus den Interviewerkenntnissen drei „Hauptbotschaften“ ab, die es in der Kommunikation mit den ausländischen Mitbürgern glaubhaft zu vermitteln gilt:
- Das Einbürgerungsangebot ist attraktiv.
- Das Einbürgerungsverfahren ist einfach und kostengünstig.
- Die Einbürgerung von dauerhaft hier lebenden Menschen lässt alle davon profitieren.
Unter diesen Prämissen wurden Maßnahmen und Instrumente entwickelt, die, wenn irgend möglich, schon während der Projektlaufzeit auf ihre Realisierbarkeit zu testen waren.
Zwecks Aufklärung der Zielgruppe konzipierte man ein Veranstaltungsformat, mit dem eine grundlegende Information interessierter Ausländerinnen und Ausländer ermöglicht werden sollte. Beschlossen wurde überdies der Besuch von Vertretern der Einbürgerungsbehörde in Integrationskursen. Nachdem hier entsprechende Testbesuche im laufenden Projekt positive Resonanz gefunden hatten, kamen die beteiligten Träger mit der Behörde überein, künftig solche Besuche stets zu Kursbeginn einzuplanen. Die Einbürgerungsbehörde stellte außerdem umgehend weitere Kontakte her und rief alle Träger auf, Besuche zu buchen.
Auch das Veranstaltungsformat zu Vor- und eventuellen Nachteilen der Einbürgerung bzw. möglichen Konsequenzen einer Ausbürgerung wurde im Dezember 2010 bei einem Lokaltermin in Werdohl erprobt. Zu dem zweisprachig auf Deutsch und Türkisch moderierten Treffen hatte der örtliche Integrationsrat eingeladen. Der Vertrauensanwalt des Generalkonsulates stand für Fragen zur Ausbürgerung zur Verfügung, Stadt- und Kreisverwaltung unterstützten die Veranstaltung durch Pressearbeit, Werbung und fachliche Beiträge. Aufwertung fand diese „Generalprobe“ durch die Anwesenheit des Bürgermeisters, der die eröffnenden Worte sprach und auch als Miteinladender auftrat.
Ebenfalls ein der Aufklärung dienendes Produkt, das den Interviewanregungen Rechnung trägt, stellt eine Broschüre dar, die Antworten geben will auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Einbürgerungskomplex. Die Schrift liegt in Einbürgerungsbehörden aus und wird über das Netzwerk der im KOMM-IN-Prozess kommunizierenden Akteure und über die Integrationsräte verbreitet.
Weitere wichtige Auskunftgeber und Leitfäden, die vor allem Multiplikatoren und Schlüsselpersonen zur Verfügung stehen, sind die zentrale Interviewstudie mit dem Titel „Motivationen der Einbürgerung“ sowie die Gesamtdarstellung der entwickelten Maßnahmen und Instrumente im verschriftlichten „Kommunikationskonzept“.
Auf die kreativ-künstlerische Beschäftigung junger Menschen mit dem Thema zielten Ideen wie die Durchführung eines Plakat-Wettbewerbs in Kooperation mit dem Berufskolleg Iserlohn. Die drei bestbewerteten Schülerarbeiten werden am 27.April dieses Jahres in einer Feierrunde beim Landrat ausgezeichnet. Dann beginnt auch eine Ausstellung aller Bilder des Wettbewerbs im Kreishaus Lüdenscheid, gefolgt von einer Präsentationsreise durch Schulen im Märkischen Kreis. Alle Teilnehmer erhalten übrigens eine Urkunde des Landrats für ihre Bewerbungsmappe. Ebenfalls ins Auge gefasst wurden ein Jugend-Film-Wettbewerb mit Schülerinnen und Schülern des Märkischen Kreises nach dem Modell eines in 2010 realisierten Films des Jugendstadtrats Solingen sowie ein Projekt zu „Vorbildern der Einbürgerung“, wobei die Verantwortlichen aber auch die besondere Sensibilität des letzteren Vorhabens zur Sprache brachten .
Wie geht es weiter? – Vernetztes Agieren dank der „Umsetzungsgruppe Einbürgerung“ – und erste Erfolge!
Die Beteiligten des KOMM-IN-Projektes konnten feststellen, dass es „nicht so sehr an guten Ideen zur Information, Kommunikation und zur Öffentlichkeitsarbeit beim Thema Einbürgerung“ fehlt. Die zukünftige Herausforderung bestehe vielmehr in der Suche nach Kooperationspartnern und Mitstreitern für eine erfolgreiche Umsetzung der Vorhaben im Kreisgebiet.
Aus diesem Grund wurde eine „Umsetzungsgruppe Einbürgerung“ als regelmäßig tagendes Gremium ins Leben gerufen, mit dem Ziel, die Einbürgerungsbehörden des Kreises sowie sonstige Akteure bei ihrem Engagement für mehr Einbürgerung zu unterstützen. Dafür lädt der Fachdienst für Aufenthaltsrecht und Integration des Märkischen Kreises die Einbürgerungsbehörden der Städte Iserlohn und Lüdenscheid sowie des Kreises, die Koordinierungsstelle Integration, die Integrationskursträger, Migrationsdienste und Migrantenorganisationen zur Arbeit an aktuellen Fragestellungen Zielsetzungen.
Als messbarer Erfolg des Projektes „Sag Ja! zur Einbürgerung“ kann sicherlich bereits eine Steigerung der Antragsquote um 23%, von 637 Bewerbungen im Jahr 2010 auf 783 in 2011, gewertet werden. Es herrscht Zuversicht im Kreis, dass auch die Einbürgerungszahlen 2012 den positiven Trend fortsetzen.

Ansprechpartner
Herr Grunwald
Tel.: 02351 966-6934
Fax: 02351/966-6480
E-Mail: b.grunwald@maerkischer-kreis.de
Herr Heinz
Märkischer Kreis –Fachdienst
Aufenthaltsrecht und Integration-
Tel.: 02351/966-6333
Fax: 02351/966-6332
E-Mail: k.heinz@maerkischer-kreis.de

